Mit Nachhaltigkeit nichts zu tun Zum VN-Bericht „Starke Partner – unsere Kommunen und Bauern vom 13. 4. 2016: Im Bericht wird über die heimische Landwirtschaft und Kommunen geschrieben und auch Vertrauen und Fairness zum obersten Gebot erhoben, was sehr lobenswert ist. Für verantwortungsbewusste Landwirte ist die vorgegebene ökologische, regionale und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln eine Selbstverständlichkeit. Leider trifft das nicht für alle Gemeinden im Ländle zu. Wie die Gemeinden Dalaas mit landwirtschaftlichem Boden umgeht, hat mit Nachhaltigkeit nichts mehr zu tun. Durch eine ewig offene Hintertüre bei der Landesgrundverkehrskommission kaufte sie 2,2 ha Bauernland im zusammenhängenden landwirtschaftlichem Gebiet um 4,50 Euro pro Quadratmeter und widmete es innerhalb von zwei Monaten zu Bauerwartungsland um 100 Euro pro Quadratmeter um. Die Bauern haben nicht mal eine Chance auf einen fairen Kauf. Mein Vorschlag wäre, dass die Dalaaser Bauern sich auf die Bewirtschafter von Bergmähder (Schattenseite) und Lifttrassen(Skigebiet Sonnenkopf) konzentrieren, damit der Tourismus nicht leidet und für die Bevölkerung ein gepflegtes Wohngebiet bleibt. Denn die Sonnenseite in Wald a. A. ist bereits für attraktive Bauplätze und ein Feriendorf reserviert. Helga Margreitter, Oberradin 10b, Braz

Leserbriefe / 18.04.2016 • 19:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit