Freiwild Christ

Leserbriefe / 22.06.2016 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ein in Pakistan zum Christen­tum konvertierter und daraufhin von seiner Familie mit dem Tode bedrohter Chemieingenieur flüchtet nach Europa und landet in Vorarlberg. Der Mann ist hochqualifiziert, sein Abschlussdiplom nostrifiziert, d. h. anerkannt in Österreich. Er spricht fließend Englisch und lernt rasch Deutsch. Die Integra­tionschancen sind ausgezeichnet, die noch zu erwartende Zeit in der Grundsicherung absehbar gering. Der junge Mann erhält einen negativen Asylbescheid. In Pakistan, einem Land, in dem der Islam als Staatsreligion keine anderen Religionen und besonders das Christentum duldet, erwartet ihn der sichere Tod. Denn Konvertiten zum Christentum sind dort vogelfrei, sie mehr oder weniger bestialisch umzubringen ein Kavaliersdelikt. Der Mehrheit der integrationsresistenten Muslime, die lieber zu uns „Ungläubigen“ flüchten, weil, das auszudrücken ist natürlich politisch höchst unkorrekt, es mehr Geld gibt als bei den „gläubigen“ Brüdern in den reichen arabischen Ölländern, wird Asyl zugesprochen. Wesentlich integrationswilligere verfolgte Christen, die von den muslimischen Landsleuten noch bei uns verfolgt werden, sollen zurück. Das Verleugnen christlicher Grundsätze, die der tiefere Grund für den Erfolg unserer Kultur im Vergleich zu den nach wie vor mittelalterlich rückständigen muslimischen Ländern ist, hat ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Wenn es den Gastländern nicht mehr erlaubt ist, selbst die Einwanderer auszusuchen, dann ist das Selbstmord auf Raten.

Dr. Klaus König,

Hofsteigstrasse 8, Lauterach