Hundefleisch und Tierfabriken

Leserbriefe / 23.06.2016 • 21:55 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum Beitrag „Proteste
begleiten das Hundefleisch-Festival“, VN vom 22. Juni:

Die beschriebenen Brutalitäten gegen Hunde am chinesischen Hundefleischfest sind tatsächlich barbarisch, nur hat man aus dem fernen Österreich leider kaum Einflussmöglichkeiten. Hunde genießen bei uns zum Glück einen guten Schutz, sie werden kaum zur Fleischproduktion geschlachtet wie in China. Warum aber gibt es nicht dieselben Proteste, wenn bei uns die nicht minder leidensfähigen Rinder, Schweine, Hühner nach kurzem Mästen in eigentlichen Tierfabriken, nach quälerischen Transporten und bei acht Prozent wegen ungenügender Betäubung nach Aufschneiden bei vollem Bewusstsein jung sterben müssen? Niemand erträgt glücklicherweise Tierquälereien an Hunden. Warum bloß erträgt man sie auf dem Teller, wenn es um andere ebenso leidensfähige Tiere geht?

Renato Werndli,
Jakob-oesch-strasse 1,

Eichberg (CH)