Landeplatz für Hubschrauber am Krankenhaus Dornbirn

Leserbriefe / 21.07.2016 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 21. Juli 2016.
VN-Bericht vom 21. Juli 2016.

Das Krankenhaus Dornbirn bzw. die Stadt Dornbirn beabsichtigen, aus Sicherheitsgründen den Hubschrauberlandeplatz vom benachbarten Pflegeheim auf das Dach des Krankenhauses zu verlegen. Alle notwendigen Genehmigungen liegen vor, die Pläne sind schon lange fertig, die Kosten sind im Budget vorgesehen. Lediglich die Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn fehlt immer noch. In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass die Bezirkshauptmannschaft eine untergeordnete und damit weisungspflichtige Instanz des Landes ist. Gesundheitslandesrat Dr. Bernhard kündigt nunmehr eine genaue Überprüfung des Sachverhaltes an. Man fragt sich nur, warum diese Überprüfung nicht schon längst durchgeführt wurde. Der bisherige Hubschrauberlandeplatz wurde ja auch vom Land genehmigt, haben sich die Gründe hiefür geändert? Bei dieser Überprüfung sollten auch die Anflugfrequenzen der Spitäler Bregenz, Dornbirn (70 Landungen), Feldkirch und Bludenz verglichen werden. Der KHBG-Direktor Dr. Fleisch sorgt sich nun um den Umgang mit Steuergeld und meint, ein derartiger Landeplatz sei am KH Dornbirn unnotwendig. Eigentlich sollte man in dieser Angelegenheit auch der zuständigen Ärzteschaft eine Stellungnahme zubilligen und nicht nur einem Verwaltungsfachmann. Es ist nur zu hoffen, dass die Tatsache, dass das KH Dornbirn nicht der Krankenhausbetriebsgesellschaft angehört, nicht Grund sein soll, die Funktionalität des KH Dornbirn herabzusetzen.

Dr. Klaus Abbrederis,
flurgasse 1, dornbirn