Ruf nach einer „starken Hand“

Leserbriefe / 22.07.2016 • 18:07 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

„Unüberbietbar“. Dass wir uns das bieten lassen müssen. Da kommt es zu einer Neuauflage des Präsidentschaftswahlkampfes. Und den soll der Bürger mit etwa zehn Millionen Euro finanzieren. Gibt es denn niemanden im Lande, der einmal Stopp sagt und diesen Parteienbegehrlichkeiten Einhalt gebietet? Da argumentiert man, es sei kein Geld da für die Landwirtschaft, da kann man die Milchbauern nur minimal entschädigen, und für eine Unzulänglichkeit der Verwaltung werden wir zur Kassa gebeten. Die Summe dieser Dinge führt weiter zur Politkverdrossenheit. Folge und Gefahr: Der Ruf nach einer „starken Hand“ – gleichbedeutend mit dem Ende der Demokratie. Ein gefährliches Spiel.

Hans Nothnagl,

Türkeiweg 248b, St. Gallenkirch