Toter Schwan durch rücksichtslose Freizeitfischer

Leserbriefe / 25.07.2016 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Konkret geht es um manch einen Fischer beim Bilgeribach, der abgerissene Silche oder auch Angelhaken achtlos liegen lässt und dadurch das Leben der dort beheimateten Schwäne in Gefahr bringt. Heuer hat das dort lebende Schwanenpaar fünf junge Schwäne ausgebrütet. Vier graue und einen weißen. Dieser hat seine Rettung mir und Herrn Hanny von der Vorarlberger Tierrettung zu verdanken, nachdem sich ein Silch dermaßen um seinen Schnabel gewickelt hat, dass er dadurch nicht mehr fressen konnte und jämmerlich verendet wäre, hätte man ihn nicht davon befreit.

Jetzt hat es abermals zwei Jungschwäne getroffen. Einer konnte nicht mehr gerettet werden. Der zweite hat es dank der Wasserrettung überlebt. Mein Appell an die Fischer: Nehmt das, was ihr mitgebracht habt, auch wieder mit nach Hause! Es wäre sicher auch nicht schlecht, wenn die Naturwacht dort öfters Kontrollen machen würde. Zum Wohle unserer Natur und der dort lebenden Wildvögel.

Karin Egger-Platzer,
Loherhofweg 1,

Bregenz