Notquartiere für Notreisende

28.07.2016 • 16:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Studie über die betteln­den Notreisenden hat eigentlich nur vielfach schon Bekanntes bestätigt: Die Roma, die derzeit im Land Station machen, haben meist keine Bildung und technischen Fähigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. Auch sind sie von ihrer Mentalität her wohl kaum integrierbar, daher werden sie langfristig nur betteln. So trist ihre Lage ist, es ist das falsche Signal, ihnen auch noch Quartiere zur Verfügung zu stellen. Damit löst man das Problem nicht. Es würde nur weitere Gruppen von Armen und Bettlern anziehen, die halt dorthin gehen, wo es ein gutes Sozialsystem gibt. Wenn man helfen will, dann soll man es in den Ländern tun, wo sie herkommen. Die Caritas und P. Sporschill haben gute Projekte, die unterstützt werden können. Durch ­Sozialhilfe den Betteltourismus zu fördern, ist der falsche Weg und fördert die sozialen oder politischen Spannungen bei uns.

Joachim Mayer,
Ecktannenstraße 28, Göfis