Änderung der Privilegien

31.07.2016 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es war zu vernehmen wie Sie, Herr Gorbach, laut ÖGB-Chef Loacker als Vizekanzler bei Pensionsverhandlungen für radikale Einschnitte mitverantwortlich waren. Aber es ist leicht, als Politiker mit horrenden Pensionsaussichten bei der Bevölkerung jener Zeit zu sparen, ohne an ein später zu denken.

Es war ja jene Generation
der Kriegszeit, die mit viel Entbehrung, Arbeit und Verzicht beim Aufbau geschuftet hat und daher den geringsten Widerspruch (leisten würden) erwarten ließ. Zum Glück ändern sich die Zeiten. Aber leider hat es auch die heutige Generation noch nicht geschafft, eine Änderung der Privilegien in der Politik zu vollbringen. Sonst könnte es nicht passieren, dass Herr Gorbach eine rückwirkende horrende Forderung stellt. Denn jeder Pensionist darf mit Geduld auf seine geringfügige Pension, mit der kein Politiker je das Auslangen finden würde, warten. Die Verarmung wird so lange nicht enden, bis Privilegien in der Politik, Banken und bei Managern einer Umgestaltung (Reform) unterzogen wird; denn ihre Gehaltsschemen sind mit der arbeitenden Schicht (Bevölkerung) nicht mehr messbar. Beste Gelegenheit hätten die Vertreter bei der kommenden Bundespräsidentenwahl ein Zeichen zu setzen. Wir gehen mit gutem Beispiel ans Werk.

Herlinde Staubmann,
Wiesenrainstrasse 21a, lustenau