Paketzustellung mit Drohnen

Leserbriefe / 31.07.2016 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wie in den VN vom 27. 7. 2016 zu erfahren war (auch im Internet nachzulesen), will der Versandhändler Amazon nun mit einem Pilotversuch die Paketzustellung in Großbritannien starten.Ich bin neuen Technologien gegenüber nicht abgeneigt, aber dieser sollten die Politiker einen Riegel vorschieben und einem Antrag oder Gesetz nicht zustimmen. Wer kann schon erkennen, was da angeflogen kommt? In Zeiten wie diesen sicher nicht unbegründet. Die Drohnen mit den Paketen werden per GPS (Global Positioning System) programmiert und am Bestimmungsort dem Empfänger zugestellt. Da die bösen Buben nicht schlafen, könnten diese ebenfalls mit programmierten GPS-Daten Pakete, die z. B. mit einem Sprengsatz versehen sind, zustellen oder einfach abwerfen. Was dann passiert, ist nicht auszudenken.

Wenn dieses Szenario mal wahr wird, traut sich kein Mensch mehr, an Versammlungsorte zu gehen, denn wenn eine Drohne angeflogen kommt, kann man nicht unterscheiden, ob gut oder böse, und dies sollte allen zu denken geben. Ich hoffe, dass die Flugsicherheitsbehörde nie so einem Drohnenzustelldienst die Fluggenehmigung erteilt. Ich hoffe, dass einige Politker und Verantwortliche diesen Leserbrief lesen.

Manfred Schlögl, Untere Burggräflergasse 1,

Bregenz