Luxuspension für Politiker

15.08.2016 • 15:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Als ich jüngst die Berichte über Herrn Gorbachs Pensionsforderung las, stieß es mir sauer auf. Herr Gorbach will in Frühpension gehen, und das mit satten 11.000 Euro pro Monat, 14 Mal im Jahr, rückwirkend auf das Jahr 2013. In Österreich liegt das Pensionsantrittsalter für Männer bei 65 Jahren. Beispiel eins: Wenn ein Arbeiter viele Jahre auf dem Bau oder sonstwo gearbeitet hat, kommt er in der Pension nicht auf so einen hohen Betrag. Beispiel zwei: Ein Arbeiter, der in Frühpension gehen muss, weil er ausgelaugt ist – ich betone noch einmal: muss – wird von Pontius zu Pilatus, von Arzt zu Arzt geschickt. Meiner Meinung nach gehören diese Privilegien, sprich „Alt­lasten“, sofort abgeschafft. So eine Forderung, wie sie von Herrn Gorbach gestellt wird, ist unverschämt. Die Politiker sollten in Zukunft auch über die ASVG versichert sein.

ERnst Krimbacher,

Grete-Gulbransonweg 24/Top 47, bludenz