Gemeinnützige ­­Arbeit ist ­Gegenleistung

24.08.2016 • 17:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 19. August 2016.
VN-Bericht vom 19. August 2016.

Gemeinnützige Arbeit von Asylwerbern (auch wenn sie unbezahlt und verpflichtend wäre) hätte positive Auswir­kungen für beide Seiten, für die Asylsuchenden und die einheimische Bevölkerung: Die Asylanten müssten nicht untätig herumsitzen, worüber man oft Klagen ihrerseits hört, andererseits käme eine Gegenleistung für die Gelder, die in die Flüchtlingsbetreuung fließen.

Jeder ehrbare, arbeitsfähige Mensch müsste froh sein, wenn er für die empfangenen Leistungen etwas zurückgeben kann.

Warum kommt dann regelmäßig der lächerliche Einwand, das wäre „Zwangsarbeit“ – wie zuletzt im Kommentar von Hanno Loewy? Jeder Österreicher, der Steuern und Sozialabgaben zahlt, leistet Zwangs­arbeit, denn Entgelt für viele Stunden unserer Arbeit fließt im Abzugswege nicht auf unsere Gehaltskonten, sondern in die hohen Beträge, die unter anderem im Asylwesen verbraucht werden. Keiner hat die Steuerzahler danach gefragt, ob sie dies so wollen. Wer leistet hier also Zwangsarbeit?

MMag. Brigitte Vogl,
Wagenweg 3, Schruns