Zu wenig
Erfolg in Rio

Leserbriefe / 24.08.2016 • 19:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Olympischen Spiele in Rio sind vorbei und die Bilanz für Österreich ist sehr ernüchternd. Unsere Sportler haben gerade mal, wie bekannt, eine Bronzene ergattert. Die Ausrede der Verantwortlichen über „weniger Einwohner als andere Länder“ lasse ich nicht gelten: siehe Schweiz mit sieben Medaillen. Sogar die Fidji-Inseln sind besser klassiert oder Slowenien etc. Liebe Sportler und Funktionäre, geht doch mal in die Schweiz und lernt von ihr. Mich ärgert auch, dass es mehrere Sportverbände gibt, die auch noch politisch beeinflusst sind, wie so vieles in Österreich (etwa Sportunion schwarz/ASKÖ rot). Werden unsere Sportler auch zu wenig auf solche Ereignisse vorbereitet? Bei uns leisten Sportler bei der Qualifikation sehr viel, und wenn sie dann bei der Olympiade sind, gehen sie unter. Liegt das vielleicht auch an der Mentalität? Das Motto „Dabei sein ist alles“ zählt schon lange nicht mehr in Zeiten des Profisports. Wenn die Sportler infolge von Medaillengewinnen Preisgelder bekommen, finde ich das okay, dafür würde ich die Förderung da streichen, wo nichts passiert. Meiner Meinung nach ist „etwas faul im Staate Österreich“. Die Verantwortlichen reden lieber über Veränderungen, als dass sie handeln.

Reinhard Gruber,

Lerchenpark 1, Lauterach