Pensionsreform wäre schnell
durchführbar

25.08.2016 • 16:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Kommentar von Hubert Rhomberg „Pension mit Ausblick“, VN vom 20. 8. 2016:

Wie meist bei seinen Kommentaren hat Herr Rhomberg auch bei diesem hundertprozentig recht. Da die Abgeordneten selbst betroffen sind, wird sich hier bei den extrem hohen Pensionen, von denen nur ein Bruchteil jemals eingezahlt wurde, so schnell nichts ändern, obwohl eine Reform schon so lange nötig ist. Wie schnell so etwas durchführbar wäre, hat man in unserem westlichen Nachbarland gesehen.

Auch in der Schweiz haben die Pensionskassen (zweite
Säule) erkannt, dass die Pensionen auf längere Sicht nicht mehr finanzierbar sind. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Reglement deshalb geändert. Höhere Beiträge, weniger Auszahlung dann in der Pension, und die, die schon in der Rente sind, keine Erhöhung ihrer Pensionen.

Somit sind die Pensionen auch für die nächste Generation sichergestellt. Und im Gegensatz zu unseren extrem hohen ­Pensionen sind diese zum Großteil selbst eingezahlt.

Alfons Ströhle, Nibelungenstraße 32, hohenems