Starke Worte
vonseiten
der Türken

25.08.2016 • 16:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gott liebt die Türken. Er hat ihnen schließlich einen Präsidenten geschenkt, der es nach seinen starken Worten mit der ganzen Welt aufnimmt, wenn es um die Ehre des Türkentums geht. Ein paar unwillige und dumme Ungläubige lieben die Türken allerdings (noch) nicht. Die nachtragenden Armenier, die es einfach nicht vergessen wollen, dass der Großteil ihres Volkes 1915 von den damaligen Türken, nur weil sie christliche Armenier waren, massakriert worden sind.

Dann diese aufsässigen Kurden, ein undankbares Bergtürkenvolk, das zu dumm ist, um das stolze Türkentum dankbar anzunehmen. Und diese dekadenten Europäer, die das aufgeblasene Ehrgehabe der Erdogan-Anhänger einfach nicht als das anerkennen wollen, was es ist: Der ehrliche Stolz eines starken Volkes nach dem Motto „Heute gehört uns die Türkei, morgen die ganze Welt“. Im Übrigen kenne ich persönlich viele sympathische türkischstämmige Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die sprechen in der dritten Generation besser Deutsch als manche „Ur-Vorarlberger“.

Die Kinder dieser türkischstämmigen Mitbürger kommen gerne in die Kindergärten und Schulen, weil sie gut Deutsch sprechen und wissbegierig sind. Diese Mitbürger zwingen ihre Frauen nicht unters Kopftuch und an den Herd, sondern freuen sich, wenn sie gebildet und gleichberechtigt sind. Diese Mitbürger brauchen für ihr Ehrgefühl aber auch keinen aufgeblasenen Erdogan.

Dr. Klaus König,

Hofsteigstrasse 8, Lauterach