Anhörung der Asylwerber beim BFA

30.08.2016 • 16:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Meine Frau und ich unterstützen zwei Flüchtlingsfamilien und auch einzelne Flüchtlinge. Vor ca. sechs Wochen war ich mit einem afghanischen Flüchtling als Begleitperson bei dieser Anhörung beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl dabei. Ich möchte hier Folgendes festhalten: Zuerst musste ich mich als Begleit­person ausweisen. Mir wurde gesagt, wie ich mich bei dieser Befragung zu verhalten habe. Ich habe mich genau daran gehalten. Die Befragung dauerte 4,5 Stunden. Der junge Mann, der diese Befragung durchgeführt hat, ist das meiner Meinung nach professionell und sehr korrekt angegangen. Wobei der Flüchtling mehrmals gefragt wurde, ob er die Fragen verstanden habe und ob er genug Zeit zum Antworten habe. Es wurden auch ausreichend Pausen gemacht. Dass natürlich auch unangenehme Fragen kommen, ist für mich klar. Da man ja wissen will, wieso und warum der Flüchtling hier ist, wie stark seine Bedrohung war etc. Es kann ja nur im Interesse aller sein, dass diese Befragungen genau gemacht werden. Ich halte jedenfalls fest, dass die Befragung in meiner Anwesenheit durch den Beamten korrekt und auf Augenhöhe mit dem Flüchtling geführt wurde.

Hermann Hagen,
Flurstrasse 9, Lustenau