Schutzinstrument für sozialen Frieden

Leserbriefe / 09.10.2016 • 21:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 6. Oktober 2016.
VN-Bericht vom 6. Oktober 2016.

Die von Unmenschen verursachten und gesteuerten Kriege sind völlig aus dem Ruder. Missbräuchlich benutzte Friedensgipfel und Waffenruhen werden logistisch negativ genutzt. Die Ergebnisse sind Nachrüstungen und gezielte Vernichtungen von Ambulanzen und Hilfsstellungen. Der Großmächte Ansicht ist, dass bei Frieden der kalkulierte Gewinn der Kriegsmaschinerie durch Arbeitslosigkeit versiegt. Diplomatische Mühen sind vergebens, wie beim schrägen Nachbarn, dem nichts gefällt. Daher: „Hurra es brennt, wir löschen mit Benzin“, lassen die Rohre krachen und letzte Schutzwinkel zerbomben. Folglich finale Massenhatz.

Der Weg zu Europas Bedeutungslosigkeit führt durch Österreich.

Die sinnvolle Asylnotverordnung für unser kleines Land ist nicht mehr oder weniger, als dass wir als Unbeteiligte für das alles nicht geradestehen. Die Gegner der Asylnotverordnung machen sich unbewusst zum Helfer dieser Aggressionen. Unsere begrenzten Hilfsmöglichkeiten werden völlig überzogen und wirken sehr zum Nachteil neuer Flüchtlinge. Qualität statt Masse. Besser wäre es, für die nur einseitig gestützten gesellschaftlichen Brücken zur Integration anwesende Asylanten dringlich zu tragenden Aufgaben aufzustellen. Damit könnten beispielsweise andere Länder sich bereit erklären, mehr Menschen aufzunehmen. Der dringende Anspruch einer befristeten Asylnotverordnung als wirkungsvolles Schutzinstrument für sozialen Frieden in unserem Land ist mehr als legitim, eine Dringlichkeit. Die eintreffenden Personenmengen in naher Zukunft könnten biblische Ausmaße annehmen. Wünscht jemand völlige Unordnung?

Josef Koch,
Liechtensteiner Straße 99, feldkirch