Pensionserhöhung ist Beleidigung

01.11.2016 • 17:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Es ist eine Beleidigung, wenn uns Pensionistinnen und Pensionisten eine Pensionserhöhung von 0,8 Prozent – wohlgemerkt brutto – zugeteilt wird. Zum wiederholten Mal sei diesen Damen und Herren mit opulenten Bezügen klar gemacht, dass wir dieses Land aus Schutt und Asche aufgebaut haben. Wenn Herr Schelling Milliarden Euro den Hypogläubigern in den Rachen wirft, wenn für Pleitewahlen Millionen Euro mangels einer funktionierenden Administration hinausgeschmissen werden, wenn für dilettantisches Flüchtlingsmanagement Milliarden hinausgepulvert werden, dann ist das Geld postwendend zur Verfügung. Bei einer mittleren Pension ergibt sich ein monatliches Bruttoplus von ca. elf Euro. Für ein solches Taschengeld würde sich heutzutage jeder Jugendliche bedanken. Die 100 Euro Bonus nehmen sich gegenüber anderen Boni wie eine Frotzelei aus. Es wäre auch angebracht, dass die verantwortliche Administration einmal gegenrechnet, was die Umstellung dieser Maßnahme an Aufwand kostet.

ING. GERHARD MILTNER,

JOSEF-HUTER-STRASSE 1/26,

BREGENZ