Wer hat das

Leserbriefe / 27.01.2017 • 18:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Recht auf Asyl?

Naturzerstörung, Klimawandel, Landraub, Sklaven­tum, Ausbeuten der Bodenschätze usw. sind verständliche Gründe der heutigen Fluchtbewegungen. Das berechtigt aber nicht zu einem unbegrenzten und unkontrollierten Zuzug, jeder Staat braucht die Kontrolle über sein Staatsgebiet. Es sind daher dringende Lösungen gefragt, völkerrechtlich gesehen gibt es auch keinen unbegrenzten Zuzug. Tatsächlich ist es so, dass heute auch Verarmte Asylanträge stellen, und das überfordert jedes Asyl­system. Armut und die Suche nach einem würdigen Leben sind verständliche Gründe, aber kein Grund, einen Asylantrag zu stellen. Allein 26 Millionen Klimaflüchtlinge soll es lt. UNO derzeit geben. Bei uns hat man daher die Asylobergrenze von 37.500 eingeführt, allerdings werden nur die gezählt, die den Antrag an der Grenze stellen. Die vielen Tausend illegalen Grenzübertritte und der gesamte Familiennachzug wird gar nicht dazugerechnet. Dazu kommt, dass der wahre Anteil an Verbrechen,­ die Asylwerber bei uns begehen, offensichtlich heruntergespielt wird, um uns in Sicherheit zu wiegen. Seien es die Sex-Attacken in Innsbruck oder die afrikanische Drogenmafia in Wien, dem Bürger soll das wahre Ausmaß und die Herkunft der Täter verschwiegen werden. Von der Mindestsicherung, die Asylberechtigte mit Familie teilweise beziehen, könnte mancher Rentner nur träumen. Wo das alles hinführt, kann sich jeder selber vorstellen, oder?

Hans Bösch,

Wiesenweg, Ludesch