Miteinander statt gegeneinander

Leserbriefe / 30.01.2017 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Regierungszirkus oder Scheinverhandlungen? Laut Kern und Mitterlehner brauchen sie Ergebnisse der Gemeinsamkeit, also ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander, wie es der Fall zu sein scheint. Aber dies sollte von allen Beteiligten erwünscht sein. Ich begrüße den Vorschlag von Bundeskanzler Kern eines Mindestlohnes. Es wäre der erste Schritt, die Gleichstellung von Mann und Frau zu verwirklichen. Aber vermutlich bleibt dies sein Wunschtraum, denn die Gewerkschaft und die Wirtschaft werden dies nicht akzeptieren. Denn die Möglichkeit besteht schon seit Jahrzehnten bei Gewerkschaft sowie Wirtschaft und Industrie, diese Hürde zu bewältigen. Auch ein Finanzminister wird es schwer haben, denn jeder verteidigt seinen Bereich, ohne an später zu denken, oder daran, dass die kommende Jugend diese Schuldenlast mitzutragen hat. Also heißt es abwarten und hoffen, dass die Einsichten der Verhandlungsgespräche doch noch Früchte tragen und die Differenzen und die ungeklärten Fragen zu einer Gemeinsamkeit führen.

Herlinde Staubmann,

Wiesenrainstraße, Lustenau