Bahnhof ist Jahrhundertchance

Leserbriefe / 31.01.2017 • 19:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wo sind die Politiker, die Verantwortung übernehmen? Jetzt, wo die Seestadt gestorben ist, sollten sich die Verantwortlichen – ohne Parteiinteressen – zusammensetzen. Es gibt eine Lösung, wobei die Positionierung des Bahnhofs ein Teil der Lösung sein sollte. Ich durfte vor ca. 40 Jahren beruflich den amtierenden Bürgermeister Dipl. Ing. Fritz Mayer kennen- und schätzen lernen. Er hatte die Vision, den Bahnhof als Endbahnhof zu bauen, der Bahnverkehr nach Lindau sollte durch den Pfändertunnel geführt werden. Zwischen den Autobahnröhren sollte die Eisenbahn positioniert sein, zusätzlich als Fluchtstollen gebaut. Und jetzt haben wir nochmals eine Jahrhundert-chance. Ziel sollte es sein, den See von der Stadt zu Fuß ohne Brücken und Tunnel zu erreichen. Ohne die Straße und Bahn zu queren, könnte der See erreicht werden. Es geht um Lebensqualität. Entweder die Bahn auf der Ebene 01 plus zu führen, ähnlich dem Hauptbahnhof Wien, oder eine Lösung Unterflur auf der Ebene 01 minus, wie der Flughafen Zürich, zu realisieren. Die Straße könnte am Bahnhof von Hard kommend enden, die bestehende Straße kann zurückgebaut werden – nur für Zubringer konzipiert.

Wolfgang Wiesner,

Carinagasse,

Feldkirch