Umdenken im Sinn der Menschlichkeit gefordert

Leserbriefe / 31.01.2017 • 19:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

200 Millionen Euro mehr fürs Bundesheer und in der gleichen Woche erhebliche Kürzung der Mindestsicherung für Menschen, die so schon am Rand des finanziellen Abgrunds leben. Milliarden zur Rettung der Banken, aber Hartherzigkeit gegenüber den Griechen, die zum Teil hungern, oft arbeitslos sind und vielfach in den Selbstmord flüchten. Und da wundern sich die Parteiführer, dass die Menschen den Glauben an die Fähigkeiten zur Problemlösung durch Politiker verlieren und scharenweise rechten Maulhelden zuströmen. Und was machen unsere Politiker? Sie regieren noch härter gegen die, die so schon nichts haben und kreieren Sündenböcke. Benötigt wird ein dringendes Umdenken im Sinn der Menschlichkeit und der Vernunft, eine starke Demokratie und harte Arbeit für die Menschen. Sonst werden Österreich und Europa genauso „versandeln“ (Leitl) wie es derzeit die USA sich anschicken zu tun.

Monika Amann,

Belruptstrasse,

Bregenz