Noch keine
Umfahrung für Alberschwende

Leserbriefe / 03.02.2017 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nachdem jetzt noch einmal klargestellt wurde, dass mit einem Bau der Umfahrung erst in zehn bis 20 Jahren (wahrscheinlich) begonnen wird, kann ich endlich meinen leidenschaftlichen Wunsch loslassen. Ich brauche mich nicht mehr am Ist-Stand zu reiben, sondern werde versuchen, den Verkehr, so wie er jetzt ist, zu akzeptieren. Und das nicht in trotziger Resignation, sondern – und das meine ich ernst: Ich werde schon am Morgen mit Solidarität und Bewunderung an die vielen Frauen und Männer denken, die da täglich zur Arbeit fahren, und so beitragen zum Leben ihrer Familie. Und im Winter möchte ich in Anbetracht der Tausenden Wochenendfahrer an das Verlangen so vieler Menschen nach Berg und Schnee und Freude und Bewegung beim Skifahren denken. Kurzum: Ich werde mich bemühen, den Verkehr auch mental anzunehmen und damit alle die Autofahrer(innen), die durch Alberschwende fahren (müssen), wenn sie hinein in den „Wald“ wollen oder hinaus ins „Land“. Wie anders als in solchem Annehmen könnte ich die nächsten zehn Jahre in Frieden hier leben?

Peter Mathei,

Hof, Alberschwende

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.