Die Grünen wollen einen Park

Leserbriefe / 14.02.2017 • 18:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Seit geraumer Zeit wird über die weitere Vorgehensweise bzgl. des Grundstücks am Garnmarkt Nord in Götzis intensiv debattiert. Direkt darüber wird am 19. März in Form einer Volksabstimmung entschieden.

Jeder in Götzis ist dazu aufgerufen. Laut Gemeindevertretungsbeschluss seitens FPÖ und ÖVP soll ein Gebäude errichtet werden und dabei 40 Prozent, oder anders 1600 m2 als Grün- und Freifläche unbebaut bleiben.

Zusätzlich werden Arbeits-plätze geschaffen und vertragliche Verpflichtungen erfüllt. Ein guter und realisierbarer Plan. Die Grünen hingegen wollen einen Park für die ganze Fläche. Bei ­ihren Vorschlägen war die Rede von einer Bocciabahn und einem asphaltierten ­Platz inmitten der Fläche. Wer spielt Boccia? All das kostet jedenfalls sehr viel Geld.

Die Errichtung eines­ derartig großen Parks verlangt mit einer Minimal­schätzung rund 500.000 Euro an Baukosten! Zusätzlich verliert die Gemeinde den Verkaufserlös von 1,3 Mill. Euro! Kommunalsteuerentgang und Erhaltungskosten dazu gerechnet ergeben somit Kosten von knapp zwei Millionen Euro. Dieses Geld wird nur durch eine neue eklatante Verschuldung zu stemmen sein. Daher sind deren „Parkpläne“ utopisch, nicht finanzierbar und somit eine klar verzerrte Ansicht. Oder wollen die Grünen etwa, dass der Park durch Erhöhung der Gemeindegebühren wie Kanal, Müll und andere ­Abgaben finanziert wird?

Horst Tassotti,

Kalkofenweg,

Götzis

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