Wald und Wild

Leserbriefe / 16.02.2017 • 18:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

in Laterns

Als Außenstehender erlaube ich mir, einige kritische Bemerkungen in Sachen Wald und Wild in Laterns zu schreiben. Im VN-Artikel vom 2. Februar wurden die Missstände der letzten Zeit genannt. Es ist verantwortungslos, wie ein Bürgermeister gegen einen Forstbetriebsleiter vorgegangen ist. Er musste das Büro binnen Minuten räumen und verlassen. Herr Gerhard Vith hat seinen Dienst peinlichst genau und verantwortungsvoll schon einige Jahre zugunsten der Gemeinde durchgeführt, wo man ihm zu Dank verpflichtet sein sollte. Ein Forstbetriebsleiter oder Waldaufseher ist verpflichtet, solche Wildverbisse und Schälschäden örtlichen Gremien wie Waldausschuss, Jagdausschuss und im Anschluss der Waldbehörde BH mitzuteilen. Der Wald ist doch die Sparkasse von Generationen. Wie kurzlebig die Jagd sein kann, zeigt die derzeitige Situation mit der Tuberkulose (TBC). Zuerst kommt der Wald, dann lange nichts und erst dann die Jagd. In Laterns soll es ja seit der letzten Gemeindewahl umgekehrt sein. Das passte nicht in das Konzept des Bürgermeisters. Auch wurden in letzter Zeit Holzverkäufe getätigt, nicht zum Vorteil der Gemeinde. Solche Machenschaften müssten eigentlich die Bevölkerung in Laterns wachrütteln. Die nächste Wahl kommt bestimmt. Die Forstbehörde des Bezirks und Landes wird aufgerufen, solche Missstände sofort abzustellen.

Ökonomierat Michael Peter,

Kugelweg 32, Fraxern

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.