Innenstadt ohne Verkehrskonzept

17.03.2017 • 17:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nachdem wir Anrainer vor sieben Jahren wegen extremer Verkehrszunahme in der Mozartstraße die Politik zum Handeln aufgefordert haben, macht sich Sorge breit. Es fehlt ein Gesamtkonzept, wie der zunehmende Verkehr in Zukunft zu- und abfließen soll. Vor allem in Anbetracht der Pläne von Stadt und Handel: Schulcampus mit Sperrung der Schulgasse, Bau der Fußgängerzone, evtl. Markthalle mit Gastro- und Eventbetrieb, neue Geschäfts- und Wohnflächen. Weiters fehlt der Wille, alle gemeinsam an einen Tisch zu bringen und Transparenz zu schaffen. Der Handel braucht Frequenz, die Stadt ein schnell vorzeigbares Erfolgsprojekt für inside Dornbirn, um von der Messeparkerweiterung abzulenken. Warum wird die neue Bibliothek in der Jahngasse ohne öffentliche große Tiefgarage gebaut? Warum wissen die Besitzer des Vereinshauses bis zum Tag des Baubeginns nicht, dass vor ihrem Gastgarten eine Gegenverkehrsfahrbahn gebaut wird? Was denkt die Stadt über die Pläne von Architekt Fink, dem Besitzer des Stadtmarkts? Diese sehen eine erweiterte Fußgängerzone, eine Untertunnelung, Tiefgaragenplätze und eine Markthalle in der Schulgasse vor. Wir lesen, dass Frau Bürgermeister schon eine Machbarkeitsstudie für eine neue Markthalle in Auftrag gegeben hat. Wir haben viele Fragen, die wie immer unbeantwortet bleiben.

Beate Fetz,

Mozartstraße,
Dornbirn