Jäger in Schwarz und Tierschutz

23.03.2017 • 17:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 21. März 2017.
VN-Bericht vom 21. März 2017.

Angesichts der Kritik von LAbg. Daniel Zadra an der „Aktion schwarz“ der Jägerschaft halte ich als Obmann des Vereins Affin – „Alle für Fairness in der Natur“ (der sich an dieser Aktion aktiv beteiligt hat) – Folgendes entgegen: Diese Aktion, die unauffällig und friedlich war und den Steuerzahler keinen Cent gekostet hat, richtete sich weder gegen die reguläre Jagd, noch gegen eine vernünftige Forstwirtschaft. Sie richtete sich aber klar dagegen, dass diverse Tierarten (z. B. bei Schonzeitaufhebung, Schonzeitverkürzungen oder Wild-Freihaltungen) in jedem Alters- oder Trächtigkeitsstadium gejagt und verfolgt werden dürfen. Sie sollte verhindern, dass die hochträchtige Muttergeiß oder das noch gefleckte Rehkitz verfolgt und bejagt werden dürfen! Weiters sollte sie im Respekt vor der Natur und der Ethik davor bewahren, dass das noch junge Gamskitz, das unbeschwert mit seiner Mutter am Felsgrat steht, aus dem Leben gerissen wird oder gerissen werden muss. Und die vielen positiven Rückmeldungen von jungen Frauen und Müttern, die mit einem höheren Mutterinstinkt ausgestattet sind, als der grüne Frauensprecher Daniel Zadra, lassen bei uns die Kritik verblassen und vergessen. Unser Einsatz gilt weiterhin der bedrohten Natur.

hugo Waldner,
Freien, Egg