Mehr Autonomie für Schulen

Leserbriefe / 24.03.2017 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die von der Regierung kürzlich vorgestellte Bildungsreform bringt wesentliche Fortschritte und ermöglicht es den Schulen Österreichs, sich besser zu entfalten und auf die Bedürfnisse der Schüler(innen) einzugehen. Die Schulreform bringt auf alle Fälle mehr Autonomie für Schulen; diese können damit nach ihrem jeweiligen Bedarf das Angebot für Schüler festlegen, Gruppen bilden, Öffnungszeiten anpassen und sich so ganz auf die Bedürfnisse vor Ort einstellen.

Es ist gut, dass Klassenschüler- und Teilungszahlen nicht mehr zentral vorgegeben werden; am jeweiligen Schulstandort kann man besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse eingehen, etwa wie viele Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in welchem Alter vorhanden sind; es ist daher besser, diese Organisation den Schulen selbst zu überlassen. Wichtig ist nur, dass die entsprechenden Ressourcen vorhanden sind, das hat die Regierung ja auch garantiert. Die Schulleiter werden durch die Bildungsreform gestärkt, auch bei der Lehrerauswahl. Es ist wichtig, dass die Schule aussuchen kann, welche Lehrer am besten ausgebildet sind und zu ihr passen, das ist ganz im Sinne des Subsidiaritätsprinzips, welches natürlich auch für das Schulwesen wichtig ist. Mit der Bildungsreform wird es für die Schulverwaltung statt des bisherigen Puzzlewerks nunmehr ein einheitliches Modell in allen neun Bundesländern geben, für all das hat sich die ÖVP stark eingesetzt.

Dr. Martina Egger,

Reithmannstraße,
InnsbrucK