Keine Freude an deutscher Maut

02.04.2017 • 15:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die österreichische Regierung sollte sich schämen, an der Front gegen die deutsche Mautentscheidung zu marschieren. Man könnte meinen, die Regierung hätte sonst keine Arbeit. Seit vielen Jahren werden in den meisten Staaten in Europa Mautgebühren verlangt, und es ist erfreulich, dass in Deutschland die Kfz-Steuer bei deutschen Zulassungen rückvergütet wird. Wie erfolgen die Mautgebühren bei uns? Zusätzlich gibt es noch Gebühren für Tunnel und sonstige Autobahnteile. (z. B. Arlbergtunnel, Brenner­autobahn usw.) Die österreichische Regierung hat nur Angst, dass auch in Österreich verlangt werden könnte, dass die Kfz-Steuer für österreichische Zulassungen vergütet werden sollte. Es ist also erfreulich, dass nun in Deutschland nur auf Autobahnen Maut zu bezahlen ist und auf allen Bundesstraßen mautfrei gefahren werden kann. Unsere Regierung sollte sich ein Beispiel an Deutschland nehmen, aber sie ist eine reine Parteikanzlei und keine kaufmännisch denkende Volksvertretung. Es freut sich bestimmt niemand über diese deutsche Mautentscheidung, sie ist aber zu akzeptieren.

Harald Zanetti,

Ardetzenbergstraße,

Feldkirch