Sommerzeit
verursacht Ärgernis

03.04.2017 • 17:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Offenbar haben Sie, Herr Schöch aus Dornbirn, nicht verstanden, worum es bei der Sommerzeit geht. Es bedarf keiner Professur, um zu wissen, dass sich die Erde um die eigene Achse in etwa 24 Stunden dreht, dass diese Achse eine Schrägstellung hat und sich die Erde auf einer annähernd kreisförmigen Bahn in ungefähr einem Jahr um die Sonne bewegt. Dies alles sind die glücklichen Voraussetzungen für unseren Planeten, um Leben in diesem Ausmaß zu ermöglichen. In Zeiten einer maximalen Globalisierung sollten wir die Unterteilung dieses Lebensraumes in Zeitzonen, ohne die nichts mehr funktionieren würde, nicht durch Sinnlosigkeiten weniger Länder verkomplizieren. Hauptargument für die Einführung der Sommerzeit war die behauptete Energieeinsparung, von der natürlich keine Rede sein kann. Das hätte man schon zuvor errechnen können. Ganz im Gegenteil verursacht diese Maßnahme, neben Ärgernis, erhebliche Kosten.

In Zeiten, wo flexible Arbeitszeiten möglich sind, könnte man den von Ihnen hoch gelobten Wunsch des längeren Abends auf einfache Weise lösen. Für die weltweite Logistik ist die Sommerzeit natürlich ebenso ein Schmarren. Und wenn Sie früher aufstehen wollen, dann machen Sie das einfach. Im Vordergrund steht die Arbeit, von der wir leben, und nicht die Freizeit.

Ing. Gerhard Miltner,

Josef-Huter-Straße,
Bregenz