Fahren mit Hausverstand

04.04.2017 • 17:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 3. April 2017.
VN-Bericht vom 3. April 2017.

Der von ihnen veröffentlichte Artikel „Wenn der Clown mitfährt“ zum Thema Unfallursachen im Straßenverkehr vom 3. März hat mich als Jugendliche betroffen gemacht. Ich möchte mich vor allem auf die Voreingenommenheit uns Jungen gegenüber beziehen. Aktionen von Jugendlichen, die unter Alkoholeinfluss die Straßen unsicher machen, wie in Ihrem Bericht der 21-jährige Unfalllenker, sind gewiss unverantwortbar. Jedoch muss ich an dieser Stelle die Jugend verteidigen. Denn ich erlebe in meinem Umfeld durchaus rücksichtsvolle und pflichtbewusste Teenager hinterm Steuer. Viele in meinem Freundeskreis, die beispielsweise den L17 machen, gewinnen durch die vorgeschriebenen Fahrstunden und die damit verbundene Praxis ausreichende Sicherheit und sind nach Abschluss des Führerscheins bestens auf den Straßenverkehr vorbereitet. Die wichtigsten Voraussetzungen für sicheres Fahren sollte einem allerdings, und da stimme ich dem Gesetzgeber zu, der Hausverstand sagen. Doch selbstverständlich gibt es unter den unzähligen verantwortungsbewussten jungen Lenkern vereinzelt „schwarze Schafe“. Diese Fälle werden zwar durch die mediale Berichterstattung bekannt, machen jedoch glücklicherweise nicht den Großteil unserer Gesellschaft aus. Ich appelliere hiermit nicht bloß an die heutige junge Generation, sondern auch an unsere „Vorbilder“: Hände weg von Alkohol, Smartphones etc. am Steuer. Denn jegliche Beeinträchtigung oder Ablenkung – und sei es nur für ein, zwei Sekunden – kann Menschenleben in Gefahr bringen.

Katharina Denz,

Ofenstraße, Gaißau