A suber’s Ländle isch a schö’s Ländle

05.04.2017 • 17:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

PET-Flaschen, Blechdosen und Hausmüll pflastern Gehwege, landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Überflüssige Verpackungen bis hin zum Sperrmüll übergibt man der Natur. Zu wenige Abfalleimer in der Öffentlichkeit tun das Übrige dazu, dass man neben Müll aller Art spazieren geht und auch im Wald bis hinauf zum Berggipfel alles Mögliche findet. Die Gemeinden argumentieren bezüglich mehr öffentlichen Abfalleimern mit dem Mehr an Privatmüll, der in diesen Abfalleimern landet. Eine höhere Vorschreibung an Müllsäcken je Person und Haushalt würde Abhilfe schaffen. Gemeindemitarbeiter und naturverbundene Menschen tragen den Müll zusammen, und die Gemeinde verrechnet diese Tonnen an illegalem Müll Jahr für Jahr sowieso an die Bürger weiter. Ebenso verhält es sich mit PET-Flaschen und Getränkedosen aus Aluminium, die in Gewässern treiben, unter Büschen sowie an Rad- und Gehwegen herumliegen. Die Politik sollte endlich ein schon längst überfälliges Pfandsystem österreichweit anstreben. Ein Pfand von zwei Euro ist für mich angebracht und durchaus notwendig. Weggeworfene PET-Flaschen und Dosen werden so bares Geld wert. Deutschland geht seit 1990 mit gutem Beispiel voran. Warum ist dies in Österreich nicht möglich? Nur a suber’s Ländle isch a schönes Ländle, jeder ka eppas tua.

Bruno Franzoi,

Innergasse, Bludenz