Bürgerbeteiligung wird gehört

06.04.2017 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Unter dem Namen „learning village“ wurde im November vorigen Jahres die Bevölkerung Dornbirns zur Mitarbeit aufgerufen. Es ging dabei um Gestaltungsmöglichkeiten, die das Zusammenleben in der Stadt noch erlebnisreicher machen. Die rund 120 Teilnehmer(innen) erarbeiteten an zwei Tagen viele Gedankengänge, wobei mehrere Projekte erstellt wurden. Dass dabei nicht alle diese Visionen sofort machbar sind, war allen klar. Umso mehr freut es mich, dass mein seit Jahren bestehender „Mäander Rundweg“ umgesetzt wurde. Im Bereich Möckle, westlich der Autobahnunterführung, kann der bestehende Hochwasserschutzdamm nun von beiden Seiten als Rundwanderweg begangen werden. Wasserbausteine ermöglichen bei geringem Wasserlauf die Achquerung. Mit der Anbringung von zwei Baumstämmen am südseitigen Dammverlauf wurde eine naturgetreue Sitzgelegenheit geschaffen. Der offene Blick vom Firstgebiet über die Schweizer Berge und das Riedgebiet und der Blick bis zum Sender dürfen als Sonnenbalkon bezeichnet werden. Das naheliegende VKW-Umspannwerk darf dabei als technische Alternative zur Natur gesehen werden. Es gilt, dieses noch wenig bekannte Gebiet zu entdecken. Dank zu sagen gilt es der Stadt Dornbirn, insbesondere den Herren Dipl.-Ing. Hermann Wirth und Robert Griesebner, die ihrerseits dieses Begehren befürworten. Es zeigt, dass Wünsche der Bürger, soweit sie möglich sind, auch gehört werden. Es gilt nicht nur „ma sött“ sondern auch „ma tuat“.

Heinz Lanz,

Torfweg 2, Dornbirn