Flüchtlingspolitik im Mittelmeer

06.04.2017 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Irgendwie hat man den Eindruck, man erfahre nicht alles, was die Not von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer angeht. Oder hat Außenminister Sebastian Kurz keine wirklichen Gründe, Rettungsmaßnahmen von Flüchtlingen zu kritisieren? (VN vom 26. März) Wenn man die verschiedenen Hilfsorganisationen näher anschaut, dann wird mir sehr schnell klar, dass hier politische Maßnahmen der einzelnen europäischen Staaten zur Eindämmung der Flüchtlingsströme boykottiert werden sollen. Noch deutlicher wird diese Strategie, wenn ich den Hauptsponsor hinter solchen Organisationen bewusst wahrnehme: George Soros, der aus seiner politischen Agenda der Masseneinwanderung von Migranten kein Hehl macht. Auf der Internetseite der Hilfsorganisation „Moas“ kann aus einem Artikel herausgelesen werden, dass selbst innerhalb der Zwölfmeilenzone vor der Küste Libyens Flüchtlinge gerettet werden. Diese wären aber nach Libyen zurückzubringen, da sie sich ja in libyschem Hoheitsgebiet befinden. Wie lange wird es dauern, bis ein solch unehrliches politisches Spiel die Grundlage für ein friedliches Auskommen in unserer Gesellschaft zerstört?

P. Bernhard Kaufmann,

Jennen, Dornbirn