Fußball und Politik

11.04.2017 • 17:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat eine im Februar beschlossene Kooperation mit dem Palästinensischen Fußballverband aufgekündigt. Geplant war, einen Fußballexperten für zwei Jahre nach Palästina zu entsenden, zur Stärkung und Festigung der bilateralen Sportbeziehungen. Der DOSB hat sich aber von dem Projekt zurückgezogen und auf 400.000 Euro staatlicher Subvention verzichtet. Dazu Präsident Alfons Hörmann: „Der DOSB arbeitet konsequent daran, die universellen Werte des Sports auch zur Völkerverständigung umzusetzen.“ Er fühlt sich dazu besonders verpflichtet, denn 1936 missbrauchten die Nationalsozialisten die olympische Idee. Außerdem kam es bei der Olympiade in München 1972 zu einem schrecklichen palästinensischen Attentat. Der DOSB hat, leider verspätet, erkannt, dass der palästinensische Projektpartner sich nicht zu diesen Werten bekennt. Unter der Federführung von Herrn Rajoub werden Klubs, Mannschaften, Wettbewerbe und Stadien nach Terroristen
benannt, die Israelis getötet haben. Herr Rajoub war selbst Terrorist und saß 17 Jahre im Gefängnis. Er lehnt jegliche Kooperation mit Israelis ab und hat für sie nur Schimpfnamen übrig. Er sieht gemeinsame Aktivitäten mit dem „Zionistischen Feind“ als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ an. Israel hat für ihn kein Existenzrecht und er würde Israel, hätte er Atomwaffen, sofort vernichten. Diese Entscheidung verdient höchsten Respekt.

Dr. Wolfgang Hämmerle,
mühlefeldstrasse, lustenau