Glaubwürdigkeit der Politik?

12.04.2017 • 16:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

An der Politik interessiert zu bleiben, fällt jungen Menschen immer schwerer. Mit 16 Jahren ist es mir deshalb wichtig, meine Ansicht über das politische Verhalten zu äußern. VN-Redakteurin Birgit Entner zitiert in ihrem Artikel „Kein Geld bei Klubwechsel“ vom 11. April 2017 NR-Präsidentin Doris Bures: „Fraktionswechsel darf sich nicht lohnen.“ Ein Fraktions­wechsel wird nicht gerne angesprochen, weil es um Veränderung von politischen Fördergeldern geht. Er nützt der einen Partei und schadet gleichzeitig einer anderen. Deshalb lehne ich es ab, dass bestimmte Politiker(innen), die ich nie gewählt hätte, plötzlich in der „eigenen“ Partei sitzen. Nach meiner Sicht ist es völlig unglaubwürdig, wie man seine Meinung in der Politik drastisch verändern und dafür noch Geld kassieren darf! Die Vorbildfunktion der Politiker lässt sehr zu wünschen übrig. Die bereits überbezahlten Politiker sollten für ihre bessere Leistung bezahlt werden und nicht für das Herumhopsen zwischen den Parteien.

Mirjam Amann,
Kehlerweid, Dornbirn