Handeln, nicht

12.04.2017 • 16:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

nur reden

Fast täglich hören wir in den Medien von hungerleidenden Familien aus verschiedensten Teilen der Erde, für die Spendenaktionen gestartet werden. Doch im Artikel vom 9. April wird nochmals ganz klar unterstrichen, wie sehr unsere Hilfe gebraucht wird. Für mich ist erschreckend zu hören, dass Millionen von Menschen in Äthiopien aufgrund einer Dürre an Hungersnot leiden müssen und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Viele Leute wissen von solchen traurigen Geschehnissen, die auf der ganzen Welt passieren, doch meiner Meinung nach müsste man mithilfe von Kurzfilmen oder Vorträgen in Schulen und auch bei verschiedensten Veranstaltungen mehr auf diese Menschen eingehen. Uns genau zeigen, wie schlecht es Familien in anderen Ländern geht und uns aufzufordern, gleich zu handeln. Denn es bringt nichts, wenn wir immer nur davon reden, dass die eine Hälfte der Erde im Überfluss lebt und die andere Hälfte verhungert. Man muss aufhören, darauf zu warten, dass die Probleme sich von selbst lösen, und mit eigener Hand die Initiative ergreifen. Denn jetzt ist es allerhöchste Zeit, dass auf die Menschen geschaut wird, die auf dieser Erde leben und auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Sonja Jakober,

Morgenstraße, Lustenau