Anstatt um die Opfer zu trauern

14.04.2017 • 16:07 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Das schreckliche Ereignis in Stockholm hat mich dazu veranlasst, ein Problem anzusprechen, das mich schon lange stört: Die Herkunft und Religion des Täters scheint für viele wichtiger zu sein als die Tat selbst. „Dafür ist sicher wieder ein Ausländer/Flüchtling/Muslim verantwortlich!“ Solche und ähnliche Aussagen höre ich häufiger, als mir lieb ist. Anstatt um die Opfer zu trauern oder der Angehörigen zu gedenken, wird der Hass auf verschiedene Gruppen verstärkt. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg, mit Konflikten umzugehen. Was wir in einer Zeit wie dieser brauchen, ist ein starker Zusammenhalt.

Kathrin Vith,
Dorfstraße, Übersaxen