Spekulationen mit Baugrund gezielt gegensteuern

17.04.2017 • 16:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Bericht vom 14. April
„Kostbares Bauland im Visier“:

Baugrund ist derzeit für den Großteil der Vorarlberger Bevölkerung beinahe unerschwinglich. Genau aus diesem Grund empfinde ich die Institution „vau/hoch/drei“ als eine sehr gute Sache. Rainer Siegele hat erkannt, dass wir in eine Situation geraten sind, in welcher das Horten von Baugrund als Spekulationsmittel eine reizvolle Perspektive darstellt. Die Preise schnellen dadurch aber nur weiter in die Höhe. Gut, dass die Gemeinden jetzt dementsprechend handeln. Kern der Petition ist die Rückwidmung von Bauland, sollte dieses nach drei Jahren nicht zweckgebunden genutzt werden. Auch mich als 16-jährige Vorarlbergerin wird das Thema Bauen auf Vorarlberger Grund früher oder später betreffen. Doch würde ich mich für das Bauen in Vorarlberg in den Schuldenberg stürzen? Meine Antwort ist ein klares Nein, denn neben Wien ist Baugrund im Westen Österreichs mit Abstand am teuersten. Viele zieht es deshalb Richtung Oberösterreich oder Burgenland. Ich kann Rainer Siegele nur zustimmen! Eine Adaptierung des bestehenden Gesetzes könnte der Schlüssel zu einer Trendwende und folglich zur Entwicklung vernünftiger Grundpreise sein. Damit wäre auch für viele junge Vorarlberger der Weg geebnet, in ihrer Heimat eine eigene Existenz zu gründen, ohne die Geldbörse ihrer Eltern zu sehr zu strapazieren.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Situation hoffe ich auf eine erfolgreiche Umsetzung der Petition.

Katharina Nachbaur,

Hangatweg, Fraxern