Gottes Sohn pflegte klare Worte

19.04.2017 • 17:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Kommentar von Bischof Benno Elbs, „Die unverschämte Feigheit der Kirchen“,

VN vom 15. April:

Bischof Benno Elbs ist sicher ein liebevoller Mensch, seine Worte in den VN am 15. April sind sehr warmherzig und gut fürs Gemüt.

Wer jedoch das Leben Jesu und seine Worte ernst nimmt, weiß, dass lediglich das Gemüt zu streicheln nicht seine Botschaft und Aufgabe war. Er als Gottes Sohn liebte und liebt die Menschen, aber pflegt klare Worte. In der Bergpredigt sagt er: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seine Kraft verliert, wodurch kann es sie widerbekommen. Es ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Es wird weggeworfen und die Menschen zertreten es“. Jesus sagt weiter in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht.“ Wer als Christ Jesus als Sohn Gottes anerkennt und erfahren hat, unterscheidet, auch wenn das überheblich klingt, zwischen seiner Botschaft und den (menschlichen) Religionen.

Die islamische Religion, von einem arabischen Kriegsherrn begründet, die buddhistische, von einem des verfeinerten adeligen Lebens überdrüssigen Königssohn. So etwas auszusprechen, würde zwar den interreligiösen Zeitgeist über den Haufen werfen, ist aber der Auftrag der Christen. Ob auch die alten Großkirchen den Mumm dazu haben?

Klaus König,

Hofsteigstraße, Lauterach