Bettler wollte

20.04.2017 • 16:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

nur Geld

Ich habe am 14. April die VN durchgeblättert und bin auf den Artikel „Erst um Essen gebettelt, dann Schmuck gestohlen“ gestoßen. Es kennt doch jeder diese Bettler, die vor der Haustüre auftauchen und um Geld, Essen oder Trinken betteln. Aber das hätte ich jetzt nicht erwartet. Ich meine, es ist doch schon schlimm, wenn man hört: „Nein, ich nehme kein Trinken oder Essen, nur Geld“. Letztens ist ein Bettler vor meiner Tür gestanden und hat nach Geld gefragt. Wir wollten ihm kein Geld geben und boten ihm Milch und Brot an, doch er wollte es nicht. Ich denke mir, wenn er nicht einmahl eine Milch und Brot annimmt, dann ist die Not nicht so schlimm wie er sagt. Aber dies ist nichts im Gegensatz zu dem Erlebnis jener zweier Menschen von Fußach, die sozial sein und etwas geben wollten, und später feststellten, dass ihr Schmuck weg war. Man sollte Bettler nicht unbeaufsichtigt vor offener Tür stehen lassen. Trotzdem sollte dieser Vorfall nicht als Vorurteil gegen alle Bettler gelten.

Christina Ponudic,

Altacherstraße, Götzis