Bevorzugung für E-Autos

20.04.2017 • 16:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mit Freude habe ich in der VN vom 19. April die Argumente unserer Ländle-Politiker gegen eine Bevorzugung der E-Autos gelesen. Auch ein Auto oder Motorrad mit Elektroantrieb ist völlig gleich zu behandeln wie alle anderen Fahrzeuge. Schließlich nutzt es denselben Platz und verstopft die Straßen genauso wie andere Fahrzeuge auch. Die ministerielle Schnapsidee der grünen Kennzeichen schafft – wenn man darauf eingeht – eine Zweiklassengesellschaft von Leuten, die sich ein ­E-Fahrzeug leisten können (z. B. als Zweit- oder Drittmobil) und solchen, die das nicht können oder wollen, weil ihr Verbrenner noch gut in Schuss ist. Warum sollte man also für E-Autos Busspuren befahrbar und Parkplätze kostenlos nutzbar machen? E-Fahrzeuge haben ohnehin Steuervorteile und sind im Unterhalt viel billiger. Nach einer zeitlich begrenzten Startförderung sollte man die Entwicklung dem Markt überlassen. Ich nutze seit 1992 selbst E-Mobile und bin sehr zufrieden damit – auch ohne Förderung.

Thomas Gehrer,

Wälderstraße, Bregenz