Gewaltreligionen verbieten

23.04.2017 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In einem Leserbrief vom 20. April spricht ein Schreiber aus, was eigentlich längst Angelegenheit der Politik und des Gesetzgebers sein sollte. Der Schreiber stellt fest, dass Jesus einen Glauben in die Welt setzte, der friedlich auf der Kraft der Liebe fußt. Jahrhunderte später setzte ein kriegslüsterner Feldherr, seiner Herkunft entsprechend, eine unselige gewaltgeschwängerte Religion in die Welt. Tatsächlich muss man – in unerträglich verstärktem Maß – fast täglich von durch eben diese Religion verursachten Terrorakten hören. Es wäre längst an der Zeit, dass die Politik endlich gegen diese Gewaltreligion vorgeht und sie in Österreich und in Europa verbietet. Ich plädiere dafür, das Grundrecht der freien Religionsausübung insoweit einzuschränken, als dass Religionen, welche Terrorismus und Gewalt sich auf die Fahnen schreiben, von diesem Verfassungsrecht ausgenommen werden und deren Ausübung generell verboten wird.

Edmund Nagel,

Wellenau,

Bregenz,