Windkraftanlage am Pfänderrücken

26.04.2017 • 16:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die geplante Windkraftan­lage am Pfänderrücken erregt wieder die Gemüter, vor allem die hohen Türme mit den großen Rotoren sind vielen ein Dorn im Auge. Vielleicht wären Windkraftanlagen mit vertikalen Rotoren optisch leichter zu akzeptieren, da sie eher wie Türme aussehen, sie wären auch leiser, bräuchten weniger große Fundamente und weniger breite Zufahrtsstraßen. Aber eines sollte man auf jeden Fall überlegen, egal, welche Art von Anlage man baut: Was macht man mit dem Stromüberschuss zu Zeiten geringeren Verbrauchs? Da würde sich eine Anlage zur Gewinnung von Wasserstoff mit Umwandlung in Methangas anbieten, die aber nicht auf dem Berg, sondern an günstiger Stelle im Tal stehen könnte. Solche Anlagen sind schon in Betrieb, haben die Größe eines Containers und können an das Erdgasnetz angeschlossen werden, wo das Methangas gut gespeichert werden kann. Auch überschüssiger Solarstrom wäre auf diese Art sinnvoll zu nutzen.

Erich Burschowsky,

Konstanzerstraße, Altach