Bienenfutter

27.04.2017 • 16:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

am Straßenrand

Zum Leserbrief „Zerstörtes Bienenfutter“ von Evelyn Böhler, VN vom 24. April:

Liebe Frau Böhler, Sie ­sprechen in Ihrem ­Leserbrief Landesrat Schwärzler an. Trotzdem erlaube ich mir als aufmerksame Beobachterin etwas dazu zu sagen: Blühende Streifen an stark befahrenen Straßen – sind diese wirklich für futter­suchende Bienen geeignet? Abgase und Staub kleben an den Blüten und Gräsern. Blumen am Straßenrand erfreuen höchstens das menschliche Auge. Eher denke ich, dass der Blütennektar von dort wachsenden Pflanzen schädlich für die Bienen und in weiterer Folge für uns Menschen ist. Haben Sie schon Insekten am Rande stark befahrener Straßen gesehen? Bienen, Hummeln und Schmetterlinge suchen­ sich saubere Pflanzen. Zudem stört der Fahrtwind der Autos das Verweilen auf Blüten am Rande der Straße. Ich glaube daher, dass das Abmähen von blühenden Straßenstreifen nicht schadet. Hoffentlich wird das nach Abgas stinkende Gras nicht an Tiere verfüttert.

Inge Böhler,

Riedergasse, Bregenz