Naturschutz und Tierschutz

Leserbriefe / 28.04.2017 • 17:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In Vorarlberg findet man viele „ungesunde“ Wiesen. Sogar im Naturschutzgebiet Lauteracher Ried. Selbst Rinder sind schlauer als Menschen, denn sie fressen dieses gelbe Zeug, genannt Hahnenfuß, nicht, da er giftig ist. Aber im Naturschutzgebiet ist noch mehr erlaubt: In einem Giftcocktail getränkte Maiskörner dürfen hier in den Boden. Wenn die Pflanze dann diese Stoffe im Nektar hat, ist es kein Wunder, dass die Insekten eingehen.

Man braucht nur Hausverstand, um zu verstehen, dass auch Bienen dies nicht überleben. Dazu braucht es keine teuren Studien, man muss nur die Augen aufmachen. Dafür werden Tafeln mit sinnigen Sprüchen und jede Menge Verhaltensvorschriften für die Fußgänger aufgestellt. Wehe, man bewegt sich nicht am Weg! Die „Aufseher“ des Landes kennen da keine Gnade. Und wenn es mit dem Tierschutz genauso aufgestellt ist, dann muss man sich nicht wundern, dass ein ehrlicher und integrer Tierschutzanwalt wie Dr. Pius Fink frustriert das Handtuch wirft, da er von seinem Arbeitgeber tunlichst „umgangen“ wird.

Susanne Feuerstein,

Bommenweg, Hard