Gerichte sind oft nicht objektiv bei
Beugestrafen

Leserbriefe / 07.06.2017 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Letztens hat der OGH eine Beugestrafe über eine sogenannte Kindesmutter in Höhe von 250 Euro bestätigt, die mehr als zehn Kontakttermine zwischen dem Vater und dem Kind platzen ließ. Für so etwas benötigt es den OGH? Und über zehn geplatzte Termine? Hier sieht man, wie frauenlastig und nicht objektiv die „normalen“ Gerichte sind.

Was für ein „Wischiwaschi“ ist das? Wenn ich über eine rote Ampel fahre und geblitzt werde, dann muss ich diese Strafe auch zahlen, ohne Wenn und Aber. Aus eigener Erfahrung und als Betroffener weiß ich, dass viele Beugestrafen gegenüber diesen sogenannten Kindesmüttern erst gar nicht verhängt oder auch dann wirklich eingetrieben werden.

Ich hatte diesbezüglich enorme Unkosten. Für viele Tausend Väter in diesem Land ist am Sonntag wieder einmal Vatertag ohne Kinder, dank vieler Gerichte und Rechtsanwälte. Rechtsstaat Österreich?

Helmut Zeiner,

Forststraße,

Lustenau