Wanderer, bleibt auf den Wanderwegen

Leserbriefe / 13.06.2017 • 19:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von Josef Gantner, „Stacheldraht gefährdet Wanderer auf den Alpen“, VN vom 7. Juni :

Dem Leserbrief kann ich nur zum Teil zustimmen. Meines Wissens gab es immer schon Stacheldrahtzäune, um die Wanderer zu schützen und unser liebes Vieh auf unseren Weiden zu halten und ebenfalls zu schützen. Seit die Wanderlust sehr viele Bergwanderer und vermehrt auch Mountainbiker in unsere geliebten Berge bringt, haben wir Grundbesitzer, (Fluh und Pfänder) den Stacheldrahtzaun entfernt und mit Drahtzaun ersetzt. Leider schlüpfen jetzt viele Wanderer durch, stehen drauf, drücken ihn zu Boden. Ersucht man die Wanderer/Mountainbiker dies nicht zu tun, wird man vereinzelt mit eindeutigen Handzeichen und Worten beleidigt. Die Zäune kosten viel Zeit, Geld und Arbeit. Unsere eingezäunten Bergwiesen sind vorwiegend in Privatbesitz. Leider gibt es immer einige Unvernünftige, die unsere Arbeit und unsere Liebe zur Natur nicht honorieren. Mein Wunsch an alle Bergbesucher: Bleiben Sie auf den Wanderwegen zum eigenen Schutz und zum Schutz unserer Natur und Tiere. Genießen Sie den schönen Ausblick und ersparen Sie uns unnötige Arbeit und Mühe. Im Sinne eines vernünftigen Miteinanders ein Berg Heil und Danke.

Dieter Permoser,

Fluh 11a/Walserstadel,

Bregenz