Aus Bildstein wird Marmorstein

Leserbriefe / 19.06.2017 • 19:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Mit fünf Generationen besuchte ich diese Wallfahrtskirche schon – meistens mit Bitten beladen, deren Erfüllungen wie Wunder wirkten. Die Gottesmutter Maria würde bestimmt auf den Marmorboden verzichten, wenn diese Summe an Geld für Arme, Flüchtlinge und Kranke Verwendung finden würde. Demut ist in der Kirche, vom Bischof bis zu den beiden Dorfpfarrern, keine zu erwarten. Da kann auch der Heilige Geist nicht weiterhelfen, wenn es um Geschäfte und Marmor geht. Glück auf für den neuen Vergnügungstempel! Auch wenn aus Bildstein „Marmorstein“ wird!

Willi Haag,
Rheintalsiedlung,

Hard