Irritationen um Pflegeregress

Leserbriefe / 28.06.2017 • 18:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 28. Juni 2017
VN-Bericht vom 28. Juni 2017

Hier wird wieder deutlich, wie Landesgesetze in Österreichs Politik gravierende Unterschiede verbergen.

Warum kann das Burgenland mit drei Jahren und die Steiermark mit fünf Jahren Regress nach Erbschaft, Schenkung etc. auf Liegenschaften, Ersparnisse zurückgreifen, um Angehörige und deren Pflegende zittern zu lassen, ob sie um ihr gesamtes Vermögen kommen? Vorarlberg als Paradebeispiel jedoch hat dies laut Gesetz und Bestimmungen aber von ihren Bürgern, die betroffen sind, rigoros auf zehn Jahre im Kasten. Betroffene, die ein Leben lang gespart haben, und deren Nachkommen, müssen um alles bangen und fürchten, ja sogar nach Verlust von allem Haus und Hof verlassen und einer ungewissen Zukunft entgegenschauen. Traurig, wenn solche Gesetze von Leuten beschlossen werden, die Kirchtumdenken gelernt haben und über alles darüberfahren. Holen können sie alles ja sowieso nur von denen, die etwas haben. Die, die nichts haben, profitieren davon!

Roland Vallaster,
Panoramastrasse,
Bartholomäberg