Bildungspolitisch

Leserbriefe / 09.02.2018 • 18:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

andere Vorstellungen

Im Gegensatz zu Kollege Peter Fischer (Leserbrief, VN, vom 8. 2.) verzichte ich darauf, Personen, die bildungspolitisch andere Vorstellungen als ich haben, zu beleidigen. Fischers Leserbrief „Türtschers reaktionäre Bildungsvorstellungen“ ist vor allem eines Lehrers unwürdig. Zur Sache selber: Ich kann nicht erkennen, was daran reaktionär sein soll, wenn die Notengebung in der Pflichtschule so gestaltet wird, dass sie für Schüler, Eltern, Lehrer und Arbeitgeber verständlich ist. Dass dem Schulschwänzen wirkungsvoll begegnet wird, damit mehr Schüler einen positiven Bildungsabschluss erreichen. Dass Kinder, die die Unterrichtssprache nicht beherrschen, bereits vor Schuleintritt die deutsche Sprache lernen, um dem Unterricht folgen zu können. Dass die Ausbildung der Sonderschulpädagogen wieder aufgenommen wird, um benachteiligte Kinder wirkungsvoller fördern zu können. Dass für die Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen wollen, in einem verpflichtenden Ethikunterricht wertvolle ethische Positionen unserer Gesellschaft vermittelt werden. Und dass die duale Ausbildung wieder in den Vordergrund gestellt wird.

Dr. Rainer Gögele,

Seelehen, Mäder